Lenkgetriebe

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the Brain
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Re: Lenkgetriebe

Beitrag von the Brain » 02.10.2019, 13:42

Das Blech bringt überhaupt nichts. Die Commodore haben dort das Halteblech vom Lenkungsdämpfer und sind mit Serienreifen genauso anfällig. Auch bezweifle ich das ein Reparatur Versuch von außen irgendwas bringt. Die Verstärkung im Rahmen wirds meistens schon hinter sich haben.

Bliebe nur austauschen aus meiner Sicht. Aber wer kann das schon bzw. ist bereit den Aufwand zu betreiben. Und vorallem womit? Ein gebrauchtes Rahmenteil kann ohne geignete Überprüfung sicherlich nur Lotterie darstellen und sowas in NOS dürfte selten sein.

Greetz Metto
Zuletzt geändert von the Brain am 02.10.2019, 15:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Brender
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Re: Lenkgetriebe

Beitrag von Brender » 02.10.2019, 13:48

Wie ist das denn innen aufgebaut?
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opel68
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Re: Lenkgetriebe

Beitrag von opel68 » 02.10.2019, 14:41

the Brain hat geschrieben:
02.10.2019, 13:42
Das Blech bringt überhaupt nichts. Die Commodore haben dort das Halteblech vom Lenkungsdämpfer und sind mit Serienreifen genauso anfällig. Auch bezweifle ich das ein Reparatur Versuch von außen irgendwas bringt. Die Verstärkung im Rahmen wirds meisten schon hinter sich haben.

Bliebe nur austauschen aus meiner Sicht. Aber wer kann das schon bzw. ist bereit den Aufwand zu betreiben. Und vorallem womit? Ein gebrauchtes Rahmenteil kann ohne geignete Überprüfung sicherlich nur Lotterie darstellen und sowas in NOS dürfte selten sein.

Greetz Metto
Das es mit dem Blech nichts bringt bezweifle ich.
Egal.
Ich hätte gerne andere Seite auch was dazwischen gepackt aber dann passt der Abstand nicht mehr.
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the Brain
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Re: Lenkgetriebe

Beitrag von the Brain » 02.10.2019, 15:35

opel68 hat geschrieben:
02.10.2019, 14:41
Das es mit dem Blech nichts bringt bezweifle ich.
Egal.
Ich hätte gerne andere Seite auch was dazwischen gepackt aber dann passt der Abstand nicht mehr.
Verstärkungen bringen nur etwas wenn die Kräfte auf viele Punkte verteilt werden. Sieh dir mal die Berichte an wo die Rahmenbögen hinten Instand gesetzt werden mit wievielen Schweißpunkten der Verstärkungsschuh angeschweißt ist. So in der Art werden Rahmen repariert. Und wenn so ein Blech etwas bringen würde, warum sind dann die Commo ab Werk die sowas hatten in glaube ich 4mm Stärke genauso anfällig für gerissene Rahmen?

Schwer zu beschreiben Seb. Eine Art Kassette mit Distanzrohren um den Rahmen nicht zusammen zu ziehen, wenn ich mich nicht irre. Wenn der Schrotter noch nicht da war mache ich mal ein Bild.
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Re: Lenkgetriebe

Beitrag von Brender » 02.10.2019, 16:20

Ah ok verstehe schon. Wie überall sonst auch. Dann muss ich Metto recht geben. Das Blech bringt was aber nur in Lenkrichtung. Das Blech wird aber dynamisch belastet. Ich denke es wird früher oder später in Fahrtrichtung reisen.

Man müsste zumindest die Hülsen verstärken. Besser wäre aber davor und danach den Träger mittels querstrebe zu entlasten. Oder eine Art Domstrebe.

In der Tat ist das ne scheis Stelle wenn es im reparieren geht :? Müsste man mal n Chromgoeder fragen. Der kann da sicherlich gute Tipps geben...
mfg Sebastian ;)

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Re: Lenkgetriebe

Beitrag von opel68 » 02.10.2019, 17:13

Mein Träger ist innen am meisten gerissen,so das die kräfte sich nach aussen übertragen haben und das Blech aussen schon wellig wurde.
So jetzt habe ich alles geschweißt und das Blech gibt Stabilität wenigstens nach aussen.
Der Träger ist jetzt 50 Jahre alt das zusätzliche Blech kann nur was bringen.
Lass es jetzt 10 Jahre halten dann hab ich wieder was zutun :D
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Re: Lenkgetriebe

Beitrag von the Brain » 04.10.2019, 15:35

opel68 hat geschrieben:
02.10.2019, 17:13
Mein Träger ist innen am meisten gerissen,so das die kräfte sich nach aussen übertragen haben und das Blech aussen schon wellig wurde.
So jetzt habe ich alles geschweißt und das Blech gibt Stabilität wenigstens nach aussen.
Der Träger ist jetzt 50 Jahre alt das zusätzliche Blech kann nur was bringen.
Lass es jetzt 10 Jahre halten dann hab ich wieder was zutun :D
Das was du von außen gebraten hast sind lediglich Sollbruchstellen. Das ist anfälliger als vorher. Ums konkret auszudrücken ist das Pfusch am Bau. Außerdem kann Edelstahl selten dynamische Kräfte aufnehmen. Dazu müsste ich allerdings wissen welche Sorte das ist um mir konkret Gedanken machen zu können. Was allerdings Fakt sein dürfte, wenns knallt, hast du ein Kartenhaus an der Stelle, denn Tiefziehblech was im plastischen Bereich angekommen ist, ist Mülltonne. Aber dafür hats ja die Sicherheitslenkung........... :mrgreen:

Gab mal ne Broschüre wo die Reparatur eines Federbeindoms vom Käfer erklärt wurde vom TÜV. Sah aus wie nen über gezogener Fliegenpilz. 50 oder 100 Schweißpunkte oder sowas.


@ Seb, so sieht das aus.
20191002_171326.jpg
20191002_171405.jpg
Hilft aus meiner Sicht nur aufmachen, saurer Apfel, keine Frage. Oder komplett ersetzen, aber wer hat schon die Möglichkeit so ein Bauteil im Vorfeld auf Risse zu untersuchen. Habe mal im Personenverkehr geschafft, speziell Massentransport. Das ist ne andere Liga. Oder momentan im Gigantismus bei Biomasse. Kann dann aber auch Schweißnähte inspizieren lassen, speziell bei Uniball.

Seriell bestehen die Ersatzteile aus zwei Ebenen. Die Verkleidung außen ist mit dem diagonal Träger eine Einheit und geht bis zum Übergang zum Querträger wo der Kühler drauf sitzt und die innere Verkleidung wo auch die ähnlich aufgebauten Verstärkungen für die Aufnahme der Vorderachse drin sitzen. Beides geht dann bis zum Hauptrahmen der irgendwo beie Füße anfängt.

Insgesamt ne Totgeburt, Kugelumlauf sowieso und sieh dir mal die Blechstärke an. Keine Ahnung wieviel das ist, aber gefühlt ist das Keksdose. und nach einer gewissen Nutzung passiert das so oder so. Mit breiten Füßen und strafferem Fahrwerk sicherlich frühzeitiger, Feuchtigkeit und oder Salz haben sicherlich auch Einfluß und so weiter.

Ich habe keine Ahnung aus was mein Hauptrahmen gefertigt ist ,aber auch die leiden unter diesen Verschleißerscheinungen, keine Frage. Nur das wäre eine Reparatur, die ich mit meiner ersten Ausbildung zum Stahlbauschlosser, in Eigenregie erledigen kann. Aber eins ist dann auch wieder sicher, der ganze Spuk ist illegal.
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Re: Lenkgetriebe

Beitrag von Brender » 04.10.2019, 16:44

Das ist aber die Seite vom Lenkgetriebe oder? Die Risse entstehen ja auf der anderen Seite. Oder hier auch? Das ist ne richtig fiese Baustelle..
mfg Sebastian ;)

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Re: Lenkgetriebe

Beitrag von Tom » 04.10.2019, 17:05

Brender hat geschrieben:
04.10.2019, 16:44
Das ist aber die Seite vom Lenkgetriebe oder? Die Risse entstehen ja auf der anderen Seite. Oder hier auch? Das ist ne richtig fiese Baustelle..
Nee,die Risse entstehen auf der Seite des Lenkgetriebes

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Re: Lenkgetriebe

Beitrag von opel68 » 04.10.2019, 17:09

Beide Seiten unteres Loch,innen sogar um das obere Loch Haarrisse.
Bin gespannt wenn ich die Sache nach 5 oder 10 Jahren wieder auseinander nehmen wie es dann aussieht.
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Re: Lenkgetriebe

Beitrag von Durchgewurstelt » 04.10.2019, 17:24

Was wäre denn die sinnvollste Versteifung an der Stelle? Im V8 Umbau von hat er unter den Knick Blech eingesetzt.

Im Commodore B Forum bauen sie sich so eine Stahlstrebe zwischen die Längsträger.

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Re: Lenkgetriebe

Beitrag von Motorbremse » 04.10.2019, 19:03

Mein damaliger Karo-Bauer hatte schon Erfahrung damit,als die Wagen noch recht jung waren. Also geh ich davon aus, mit Serienbereifung.

Bei mir ist´s aufgefallen auch mit Serienbereifung, allerdings nachdem ich ca. 5 Jahre mit 195ern auf 7" gefahren bin.

Träger wurde nach seinen Auskünften aufgeschnitten, und von innen verstärkt, ob beidseitig weiß ich nicht. Die Hülsen wurden wohl auch erneuert, so hab ich´s verstanden.
Gruß Uli :icon_winken_01

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Re: Lenkgetriebe

Beitrag von Olli457 » 04.10.2019, 19:34

Alter Schwede!- da brauchen sich Lampentöpfe, A-Säule und Federbeinaufnahme hinten nicht mehr um die beschissenste Stelle des Autors streiten.

Das dauerfest zu reparieren brauchst jemand mit viel Know how und Liebe! Ich hoffe gerade insgeheim dass ich bei mir da nie ran muss.

LG Oliver
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