[Diskussion] Motorschäden - Ursachen und Diagnose

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Re: [Diskussion] Motorschäden - Ursachen und Diagnose

von the Brain » 11.12.2016, 10:38

Mein Fehler Jörg, jetzt schnall ich wohl erst den Zusammenhang.

Egal, wie gesagt verdächtige das Steuergehäuse.

Re: [Diskussion] Motorschäden - Ursachen und Diagnose

von Brender » 11.12.2016, 09:02

63´er Caravan hat geschrieben:PS: Das Forum ärgert gerade... kann die Bilder nicht einfügen... :/
Warum das nicht angezeigt wird weiß ich nicht. Ist irgendwie komisch. Wenn du magst kannst du mir die Bilder mal per Email schicken. Evtl. muss die Dateiendung etwas abgeändert werden oder sowas. Da es im ganzen Forum funktioniert muss es eigentlich an den Bilder liegen. Einen genauen Rat weiß ich aber auch nicht....

Re: [Diskussion] Motorschäden - Ursachen und Diagnose

von Jörg » 11.12.2016, 01:14

Da handelt es sich um ein versehen: Stefan meinte mit Block nur den Zylinderblock und ich den Zylinderblock mit Kopf.
Selbstverständlich ist der Zylinderkopf auch am Ölkreislauf angeschlossen, wie du sehr treffend erkannt hast.

Den Fehler kann ich sicher nie wieder gut machen. Asche auf mein Haupt. :roll:

Re: [Diskussion] Motorschäden - Ursachen und Diagnose

von the Brain » 11.12.2016, 00:56

[quote="Jörg"]Ölkreislauf ist nur im Motorblock und der Christian hatte Mayo am Öldeckel.
Deshalb kann`s eigentlich nix anderes sein.[/quote]


Die Bolzen vonne Kipphebel sind hohlgebohrt meines Wissen damit die Kipphebel geschmiert werden. Ohne Öldruck im Kopf würden meine Hydros nur permanent klappern, dafür hat die Hydronocke die Schmiernut und die Gleitlager der Nockenwelle fressen ohne Öldruck. Wozu hats Schaftdichtungen wenn im Kopf kein Öl ist oder ein Bauteil wie die Ölstandserhöhung hätte aus meiner Sicht keinerlei technische Bedeutung.

In der Kopfdichtung relativ nahe an der Öffnung für den Wasserkreislaufdichtstopfen ist ein Kupferring eingearbeitet. Das ist die Ölsteigleitung im Steuergehäuse. Von dort verteilt sich das Öl an den Schmierstellen im Kopf und läuft hinten durch die Bohrung, in der ab Motornummer auch die Ölstandserhöhung eingepresst ist, wieder in die Ölwanne. Darum auch die Erhöhung damit die Schmierstellen nicht so trocken laufen beim Neustart.

Nach jeder Motorrevision betätige ich die Ölpumpe über die Öffnung Verteiler, man kann das Öl gluckern hören wenn es den Zylinderkopf neu befüllt.

Was ich vermute, aber das ist auch nur geraten, ist das der Wasserkreislauf im Steuergehäuse der direkt neben der Steigleitung ist durchgefressen ist und sich bei der Reinigung halt irgendwelche Verkeimungen dies noch gedichtet haben gelöst haben und darum das passiert ist. Aber wie immer

Just my Opinion

Re: [Diskussion] Motorschäden - Ursachen und Diagnose

von 63erCaravan » 08.12.2016, 22:08

Hallo,

hier Bilder von einem 2,4l der Feuer bekommen hat und meinem 1,9l der auch nicht immer das leichteste Leben hatte.

Jewails die ersten Kolbenringe waren gebrochen, fast alle anderen klebten in der Nut.

Und wenn ich mir die geschmolzene Stelle so ansehe kann ich mir denken warum er im Leerlauf so gepatscht hat.
Durch Nachverbrennung in der Kammer.



Wenn die Motorexperten da bitte noch mal drüber sehen könnten, ob das so stimmt was ich mir da gedacht habe. =)

Grüße
Robbe

PS: Das Forum ärgert gerade... kann die Bilder nicht einfügen... :/
Dateianhänge
DSC_2734.JPG
8. Kolben geschmolzen, Kolbenring gebrochen und Ring und Nut stark eingelaufen;<br />- Hohe Laufleistung (Kolbenringspiel)<br />- Gewaltsame Wiederinbetriebnahme nach langer Standzeit (festgerostet, Kolbeninge brechen)<br />- Viel Ölverbrennung (Schmelzen durch Überhitzung)<br />-- Kolbenringe kleben.
8. Kolben geschmolzen, Kolbenring gebrochen und Ring und Nut stark eingelaufen;
- Hohe Laufleistung (Kolbenringspiel)
- Gewaltsame Wiederinbetriebnahme nach langer Standzeit (festgerostet, Kolbeninge brechen)
- Viel Ölverbrennung (Schmelzen durch Überhitzung)
-- Kolbenringe kleben.
7. Passlager eingelaufen (als einziges):<br />- Hohe Laufleistung.<br />- Geringer Öldruck.<br />- Unwucht in der Schwungscheibe.<br />- Vermutlich ein 3 Stoff Lager, alte Serie, zu erkennen an der messingfarbenen Schicht.
7. Passlager eingelaufen (als einziges):
- Hohe Laufleistung.
- Geringer Öldruck.
- Unwucht in der Schwungscheibe.
- Vermutlich ein 3 Stoff Lager, alte Serie, zu erkennen an der messingfarbenen Schicht.
6. Nockenwellenlager stark eingelaufen;<br />- Hohe Laufleistung.<br />- Überbelastung durch scharfe Nockenwelle und Straffe Federn.<br />- Schmierungsmangel.
6. Nockenwellenlager stark eingelaufen;
- Hohe Laufleistung.
- Überbelastung durch scharfe Nockenwelle und Straffe Federn.
- Schmierungsmangel.
6. Passager mit Ausbrüchen beim Axiallager;<br />- Axialspiel zu gering.<br />- Regelmäßig aufgetreten;  normaler Verschleiß.
6. Passager mit Ausbrüchen beim Axiallager;
- Axialspiel zu gering.
- Regelmäßig aufgetreten; normaler Verschleiß.
5. Kurbelwellenzapfen mit Rattermarken;<br />- Materialermüdung durch zu hohe Beanspruchung, Kolbendrücke und Drehzahlen.
5. Kurbelwellenzapfen mit Rattermarken;
- Materialermüdung durch zu hohe Beanspruchung, Kolbendrücke und Drehzahlen.
4.1 Ölbohrung in der Lagerschale an falscher Position<br />- Zylinderwand wird evtl. nicht ausreichend geschmiert<br />- Passend zu Bild 1,2,4
4.1 Ölbohrung in der Lagerschale an falscher Position
- Zylinderwand wird evtl. nicht ausreichend geschmiert
- Passend zu Bild 1,2,4
4. &quot;eingefallenes&quot; Kolbenhemd;<br />- Hemd unten ca 0,1mm kleiner als Standartwert.<br />- Starker Verschleiß durch (zu) hohe Belastung oder hohe Laufleistung<br />- Schmierungsmangel
4. "eingefallenes" Kolbenhemd;
- Hemd unten ca 0,1mm kleiner als Standartwert.
- Starker Verschleiß durch (zu) hohe Belastung oder hohe Laufleistung
- Schmierungsmangel
3.2 Erhöhter Kolbenüberstand passend zu Bild 3.<br />- Block wurde geplant um diesen Zustand zu erreichen.
3.2 Erhöhter Kolbenüberstand passend zu Bild 3.
- Block wurde geplant um diesen Zustand zu erreichen.
3.1 Beschädigter Zylinderkopf passend zu Bild 3.
3.1 Beschädigter Zylinderkopf passend zu Bild 3.
3. Kolbenkrone beschädigt:<br />- Starkes Klopfen.<br />- Kolbenüberstand zu hoch.<br />- Streckung des Hubes im Betrieb duch Überdrehzahlen und/oder Lagerspiel.
3. Kolbenkrone beschädigt:
- Starkes Klopfen.
- Kolbenüberstand zu hoch.
- Streckung des Hubes im Betrieb duch Überdrehzahlen und/oder Lagerspiel.
2. Kräftige Querriefen an den Zylinderwänden:<br />- Schmierungsmangel<br />- Kolbengeschwindikeit zu hoch.<br />- Kolben kippen / verkanten (Spiel zu hoch).
2. Kräftige Querriefen an den Zylinderwänden:
- Schmierungsmangel
- Kolbengeschwindikeit zu hoch.
- Kolben kippen / verkanten (Spiel zu hoch).
1 Ölrückstände an den Zylinderwänden: <br />- Öl zu Heiß/ falsches Öl/ schlechtes Öl<br />- Kolbengeschwindigkeit zu hoch.<br />- Kolbenringe verschlissen / Vorspannung zu gering.
1 Ölrückstände an den Zylinderwänden:
- Öl zu Heiß/ falsches Öl/ schlechtes Öl
- Kolbengeschwindigkeit zu hoch.
- Kolbenringe verschlissen / Vorspannung zu gering.

Re: [Diskussion] Motorschäden - Ursachen und Diagnose

von schrottschlecker » 29.11.2016, 10:40

Hallo,

da ich das nicht persönlich gemacht habe, kann ich das nicht mehr nachvollziehen. Ist auch schon 15 Jahre her. Wenn ich den Motor jetzt mal abdrücke, finde ich vielleicht die Ursache.
Meine Vermutung ist ein Durchbruch zwischen Wasserkanal und Ölkreislauf im Zylinderblock.

Christian

Re: [Diskussion] Motorschäden - Ursachen und Diagnose

von Hubi » 28.11.2016, 23:11

Hallo,
zum Reinigen von Kühlern nehme ich immer Essig, hab schon paar Kühler damit wieder fit gebracht, kaputt ist noch nichts gegangen.
Wasser im Öl ist natürlich das Schlimmste.. War der Gummiring in der Kopfdichtung oben aufm Steuergehäuse richtig eingelegt?
Einen Riß im Block kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
Grüße
Hubi

Re: [Diskussion] Motorschäden - Ursachen und Diagnose

von Jörg » 28.11.2016, 18:07

Ölkreislauf ist nur im Motorblock und der Christian hatte Mayo am Öldeckel.
Deshalb kann`s eigentlich nix anderes sein.

Re: [Diskussion] Motorschäden - Ursachen und Diagnose

von mp3 » 28.11.2016, 18:01

Dann wäre der Fehler im Block, Jörg?

Re: [Diskussion] Motorschäden - Ursachen und Diagnose

von Jörg » 28.11.2016, 17:59

Du kannst den Motor abdrücken. An den Stutzen der Wasserversorgung, wo sonst die Kühlerschläuche sitzen, schließt du einen alten Fahrradschlauch an. Schneidest das gute Stück so ab, daß du am Fahrradschlauchventil Druckluft draufgeben kannst und den fühlst/hörst du meist schon, wo`s rauskommt.
Aber mach dir keine Hoffnung: Da ist irgendwo zwischen Öl- und Wasserkanal ein Loch reingefressen worden vom Reiniger. Ob man sowas schweißen oder kleben kann? Glaub ich nicht.

Re: [Diskussion] Motorschäden - Ursachen und Diagnose

von schrottschlecker » 28.11.2016, 17:42

Ich greife das hier mal auf, weil ich Thema ziemlich interessant finde. Ich habe meinen Originalmotor bei ca. 140tkm (ständig gewartet) gehimmelt, weil ich einen Kühlerreiniger reingeschüttet habe. Im Winter ließ die Heizwirkung nach und da dachte ich, mit so einem Zaubermittel könnte ich das Kühlersystem mal ordentlich reinigen.
Nach Anleitung den Motor mit dem Zeug im Kühler 10 Minuten laufen lassen, danach kam weisser Rauch aus dem Auspuff. Dann hatte ich schon die Mayonaise im Öldeckel entdeckt. So'n Sch..

Da ich selber keine Möglichkeiten hatte, habe ich das Auto zu einem empfohlenen Schrauber gebracht.
Kopfdichtung erneuert...Problem blieb...noch ne Kopfdichtung...Problem blieb...Kopf geplant...nix...anderen Kopf besorgt...nix. Dann hat er einen neuen Kühler gekauft (Automatik), weil das Öl ja durch den Kühler läuft (hat natürlich nichts mit dem Motorkreislauf zu tun, aber mich hat ja keiner gefragt). Natürlich keine Abhilfe. Dann habe ich ihm stinksauer den Opel vom Hof geholt und einen gebrauchten Motor eingebaut.

Der alte Originalmotor steht noch in der Ecke. Falls jemand eine Idee hat, wo das Wasser-Leck sein könnte, bin ich für jeden Tip zu haben.
Einen chemischen Kühlerreiniger rühre ich nicht mehr an.

Gruß,

Christian

Re: [Diskussion] Motorschäden - Ursachen und Diagnose

von deist » 28.05.2015, 14:38

Oh guter Thread! Da werde ich direkt nachher mal ein paar Bilder machen und mich nochmal melden!

von rollinhardhiller » 30.06.2014, 22:47

Hallo zusammen,

Motor:
2.4L Serie mit 45er Weber
Stand jetzt 5 Jahre durch Resto und wurde nur 4-5mal Kurzstrecke 4-5km zwischen durch bewegt.

Zündung:
Zündung ist 10' vor OT u es liegen 12.7V an der Zündspule an.
Zündkabel durchgeprüft alle gleichen Wiederstand.

Zündkerzen:
Fast alle Kohlrabenschwarz wobei es in Zylinder 2 nach extrem viel
Zufuhr von Öl aussieht nach dem neue Kerzen kurz verbaut wurden.

Für mich steht halt die Kompressionsprüfung zur Druckverlustprüfung in keinem Verhältniss. Verlasse mich jetzt mehr auf die DVP.

Das mit dem hohen HC Wert macht dann wieder Sinn durch das viele Öl im Zylinder.
Liegt das jetzt aber an den Ventilschaftdichtungen oder einem oder mehreren verharzten Hydros ?!?!?!?

Grüße Chris

von Hubi » 29.06.2014, 18:47

Hallo,
wie ist denn die Zündung von dem Motor eingestellt gewesen?
Aus irgendeinem Grund verbrennt der nicht richtig würd ich sagen. Evtl. Zündung zu früh / spät ?
Kompression sieht nicht so verkehrt aus, wobei 9,5- 10,5 bar niedrig, aber noch ok sind. Wenn man da schlecht zum Messen hin kommt wird´s eher höher sein.
Ventilschaftabdichtungen halt ich für ausgeschlossen. Ganz alte CIH Motoren haben nämlich gar keine, nur Kappen über der Ventilfeder.
Was ist denn im Motor verbaut? Welche Nockenwelle, was ist Serie, was geändert?
Grüße
Hubi

von Brender » 29.06.2014, 16:46

Zu der Verbrennung kann ich jetzt wenig sagen, aber die Kolbenringe kannst du eigentlich nur durch ausbauen exakt checken.

Angenommen am Kopf ist alles in Ordnung, kannst du die Zündkerze raus schrauben, etwas Motoröl in die öffnen geben, Kerze wieder rein und nochmal die Kompression messen. Sind die Kolbenringe verschlissen hast du jetzt einen anderen Druck als vorher.

Mal angenommen die Kompression wurden korrekt gemessen würde ich auf Kopfdichtung tippen da es genau zwischen 2 Zylinder ist. Müsste man noch auf andere Symptome achten weil so ist es ziemliches raten.

Mich würde der Geruch des Kühlwassers Interessieren, und die Beschaffenheit des Öls. Geruch und Farbe

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